Schnupperkurs

Der Schnupperkurs dauert zwei Tage und vermittelt Ihnen alles, was Sie wissen müssen, um einen Fallschirmabsprung mit automatischer Auslösung aus ca. 1.200m über Grund zu absolvieren.

Dieser Kurs ist die Grundvoraussetzung für eine Ausbildung zum Fallschirmspringer und muss von jedem angehenden Sprungschüler durchlaufen werden. Auf diesen Kurs bauen alle weiteren Ausbildungsschritte auf. Der Kurs beinhaltet eine theoretische & praktische Grundausbildung durch geschulte Sprunglehrer, die Bereitstellung sämtlicher benötigte Ausrüstung (Fallschirm, Helm, Funk…) sowie einem Absprung mit automatischer Auslösung als Höhepunkt und Kursabschluss. Sie sollten lediglich knöchelhohe, stabile Sportschuhe und bequeme Freizeitkleidung mitbringen.

Die Termine der Kurse finden Sie in unserem Terminkalender. Beginn ist immer Samstags um 9.30 Uhr, die Kursgebühr pro Person findet ihr in unserer Preisliste.

Sie interessieren sich für einen Schnuppersprung? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an die info@para-club.de oder besuchen Sie uns direkt auf dem Flugplatz in Schwenningen. An sonnigen Wochenenden sind wir dort immer anzutreffen. Übrigens, ein Schnupperkurs eignet sich auch sehr gut als Geschenk. Einen Gutschein für dieses einmalige Erlebnis senden wir ihnen auch gerne per Post zu.

Schnupperkurs - Paraclub VS   Schnupperkurs - Paraclub VS   Schnupperkurs - Paraclub VS

Ausbildung

Die ursprüngliche und klassische Form der Ausbildung zum Fallschirmspringen wird heutzutage als „konventionell“ bezeichnet. Sie gliedert sich in zwei große Abschnitte, die Automatik- und die Freifallausbildung.

Für die Automatikausbildung setzen wir einen erfolgreich absolvierten Schnupperkurs voraus.

Während der Automatikausbildung werden die Sprünge aus Höhen zwischen 1.000 bis 1.500 Metern durchgeführt. Der Springer ist dabei mit seinem Fallschirm durch eine Aufziehleine mit dem Flugzeug verbunden. Beim Abspringen aus dem Flugzeug wird durch die Leine der Öffnungsvorgang des Schirmes sofort ausgelöst. Der Schirm öffnet sich dadurch bevor der Springer die volle Geschwindigkeit der freien Falles erreichen kann. Dieser Ausbildungsabschnitt umfasst 10 Automatikabsprünge. Die Sprünge mit automatischer Auslösung dienen dem Erlernen einer korrekten Absprunghaltung und der bewussten Wahrnehmung der Körperlage im Luftstrom. Der Sprungschüler soll bis zum Ende der Automatikausbildung zeigen, dass er einen „Scheingriff“ in stabiler Freifallhaltung selbst ziehen kann. Erst wenn er gezeigt hat, dass er diese „simulierten Freifallsprünge“ sicher beherrscht, kann er die Freifallausbildung beginnen.

Nach der erfolgreichen Absolvierung der Automatenausbildung kann die Freifallausbildung begonnen werden. Der Springer fällt jetzt ohne die Aufziehleine und muss den Fallschirm selbständig öffnen. Mit zunehmender Sicherheit und Erfahrung des Schülers wird die Absprunghöhe bis über 3.000 Meter gesteigert, die Freifallzeit erhöht sich damit auf bis zu 60 Sekunden. Während der Ausbildung erlernt der Springer verschiedene kontrollierte Bewegungen wie Drehungen, Rollen oder Salti im freien Fall sicher durchzuführen.

Das Erreichen dieses Ziels und die dafür erforderliche Sprunganzahl sind individuell sehr unterschiedlich. Mindestens 23 Sprünge mit manueller Auslösung sind vorgeschrieben, bis ein Schüler die Prüfungsreife erlangt.

Unsere Schüler dürfen während der gesamten Ausbildungsdauer auf die Vereinseigene Ausrüstung wie Fallschirme, Helme und Funk zurückgreifen. Die Preise für Automatikausbildung und Freifallausbildung finden Sie hier.